Zu Gast: Spielejournalistin Alice Wilczynski
Sie sind die Frauen und Männer hinter den Games. Persönlichkeiten, die über die Jahrzehnte durch ihre Visionen das Medium Videospiel entwickelt und weiter ausdifferenziert haben, die ihrem Werk inhaltlich wie äußerlich einen Stempel aufdrücken. Der Film kennt dafür schon länger den Begriff des Auteurs. Kann es das auch für Videospiele geben?
Gemeinsam mit der Journalistin und YouTuberin Alice Wilczynski diskutieren Markus und Max, inwieweit Autorenschaft und Spieldesign zusammengehen, welche kreativen Köpfe sich in der Vergangenheit den Titel des Visionärs verdient haben und ob man die Genialität von „The Last Guardian“-Mastermind Fumito Ueda erschnüffeln kann.
Einen guten Riecher beweisen die drei Talker auch bei der Frage, wie Storytelling sinnvoll in eine interaktive Welt integriert werden kann und rümpfen bei einigen negativen Beispielen die Nase. Die olfaktorische Ebene bleibt euch zwar leider vorenthalten, aber zuhören könnt ihr so einfach wie immer.
Alice findet ihr auch auf YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC5OC1nr_R-rNq-37F5BbBzw
Und auf Twitch: https://www.twitch.tv/alicew0lf/about
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Der Sandalenfilm ist tot, es lebe der Sandalenfilm. Ben Hur, Cleopatra, Gladiator, Zorn der Titanen – seit den 50er-Jahren feierte das Subgenre im Kino immer wieder große Erfolge und zebrach kurz danach an fürchterlichen Flops. Im Gaming-Bereich konnten sich Geschichten von Göttern und Helden aus der Antike und dem hohen Norden in den letzten Jahren dagegen fest am Markt etablieren. Allein 2020 erscheinen mit Assassin’s Creed Valhalla und Immortals Fenyx Rising zwei Spiele mit sagenhaften Geschichten, ein Jahr später wird dann voraussichtlich die Genre-Referenz God of War mit einem neuen Teil ins Geschehen eingreifen.
Markus und Max haben sich die Ludografie von Kriegsgottheit Kratos etwas näher angeschaut, die über ein Jahrzehnt nicht nur selbstsüchtige Götter, sondern auch die Spielebranche durchgerüttelt hat – zuletzt 2018 mit einem Soft-Reboot, das Kratos (erneut) zum Vater machte und beim Setting sozusagen den Olymp durch Midgard ersetzte. Mit imposanten Actionsequenzen, einer epischen Erzählung und markanten Figuren ist God of War doch eigentlich ein sicherer Kandidat für ein monumentales Leinwandabenteuer. Oder nicht?
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Markus und Max rollen den roten Teppich aus. Nicht nur für all die Hollywood-Größen, die bereits ihren Weg in ein Videospiel gefunden haben, sondern vor allem für unseren ersten Gast, den österreichischen Filmjournalisten Bernhard Steiner. Gemeinsam wird ergründet, warum seit einigen Jahren immer mehr Stars als spielbare Figuren im Game landen, was der Glanz und Glamour dem Medium bringt und warum nicht jeder Charakter unbedingt eine prominente Stimme braucht. Es bleibt aber natürlich nicht bei diesen Themen. Einmal in Rage getalkt, landen die drei Nasen schnell bei interaktiven Hybriden wie dem Netflix-Fernbedienungsspaß Bandersnatch sowie dem Xbox-Serienexperiment Quantum Break und stellen ganz nebenbei fest, dass nicht jede Videospielverfilmung große Stars benötigt, um erfolgreich zu sein – die laufen ja jetzt eh alle zur interaktiven Konkurrenz.
So wird aus dem roten schnell ein fliegender Teppich, der den Podcast von Station zu Station trägt – zwar ohne Aladin und Jasmin, aber dafür vielleicht trotzdem mit Einblicken in „A Whole New World“.
Cover Design: Marius Scholz
Intro- und Outro-Musik: Switch Me On – Shane Ivers https://www.silvermansound.com
Zu Gast: Filmjournalist Bernhard Steiner
Markus und Max rollen den roten Teppich aus. Nicht nur für all die Hollywood-Größen, die bereits ihren Weg in ein Videospiel gefunden haben, sondern vor allem für unseren ersten Gast, den österreichischen Filmjournalisten Bernhard Steiner. Gemeinsam wird ergründet, warum seit einigen Jahren immer mehr Stars als spielbare Figuren im Game landen, was der Glanz und Glamour dem Medium bringt und warum nicht jeder Charakter unbedingt eine prominente Stimme braucht. Es bleibt aber natürlich nicht bei diesen Themen. Einmal in Rage getalkt, landen die drei Nasen schnell bei interaktiven Hybriden wie dem Netflix-Fernbedienungsspaß Bandersnatch sowie dem Xbox-Serienexperiment Quantum Break und stellen ganz nebenbei fest, dass nicht jede Videospielverfilmung große Stars benötigt, um erfolgreich zu sein – die laufen ja jetzt eh alle zur interaktiven Konkurrenz.
So wird aus dem roten schnell ein fliegender Teppich, der den Podcast von Station zu Station trägt – zwar ohne Aladin und Jasmin, aber dafür vielleicht trotzdem mit Einblicken in „A Whole New World“.
// Intro- und Outro-Music: Shane Ivers – Switch Me On (bis Staffel 3)
//Besonderer Dank: Linda Grotholt
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Willkommen in Rapture. Einst prosperierende Utopie, jetzt plasmidverseuchte Ruine. Markus und Max halten die Luft an und besuchen die ikonische Unterwasserstadt aus dem 2007 erschienenen Videospiel BioShock, bevor sie mit BioShock Infinite auch den dritten Teil der Reihe mit ins Boot holen und in der Wolkenmetropole Columbia über Paralleluniversen diskutieren. Beide Shooter gelten heute als Leuchttürme des Genres und wecken allein aufgrund ihrer imposanten Kulisse cineastische Ambitionen. Es sind aber vor allem die raffinierten Meta-Kommentare auf das Medium Videospiel selbst, bei denen beide sich die Frage stellen, wie man ähnliche Kniffe in eine mögliche Filmadaption einbauen könnte. Für Max liegt die passende Vorlage dafür schon bereit, Markus muss dagegen sein Notizbuch zücken und stößt mit seinen Ideen in Dimensionen vor, die selbst BioShock noch verschlossen blieben.
Cover Design: Marius Scholz
Intro- und Outro-Musik: Switch Me On – Shane Ivers
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