Die Konsole ist tot, es lebe die Konsole. Markus und Max haben sich das Ende der Ära Playstation 4 und Xbox One zum Anlass genommen, um über zehn ihrer persönlichen Highlights der Konsolengeneration zu sprechen – und was sie überhaupt in den Jahren 2014 bis 2020 bewegt hat. Dazu gehören nämlich auch Filme, die sie zwischen durchgezockten Nächten hin und wieder ins Kino gelockt haben und nun mit einer zusätzlichen Top 10 gewürdigt werden.
Die beiden Hosts highlighten aber nicht allein durch den Podcast, sondern haben sich Freunde und Experten an die Seite geholt, die ebenfalls besagte Medienjahre Revue passieren lassen. Mit dabei sind:
Bernhard Steiner (https://www.instagram.com/bernisteiner/?hl=de)
Robert Bannert (https://twitter.com/elektrospieler?lang=de)
Roland Kruse (https://serienpodcast.de/)
Benni und Marius (https://open.spotify.com/show/1NnRgvejZAMzukvEnxpVDV)
Unsere besten Games: 00:00 – 1:16:00
Unsere besten Filme: 1:16:00 – 1:52:47
Markus‘ und Max‘ Deakadenrückblick zu den besten Filmen findet ihr bei Marius auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=EFyYzjXHQyA
Vielen Dank an unsere Hörer:innen und Gäste für ein halbes Jahr voller Konsolenkino.
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Manchmal erinnert der japanische Spieleauteur Fumito Ueda an den amerikanischen Filmregisseur Terrence Malick. Während sich Malick nach seinem zweiten Spielfilm „In der Glut des Südens“ 20 Jahre bis zu seinem dritten Streich „Der schmale Grat“ Zeit ließ, verstrichen bei Ueda zwischen Werk zwei („Shadow of the Colossus“) und drei („The Last Guardian“) „nur“ elf. Eine Zeitspanne, an die noch nicht einmal das jüngst veröffentlichte Cyberpunk 2077 heranreicht – trotz stolzer acht Jahre zwischen Ankündigung und Release.
Dass Entwickler*innen ein ganzes Jahrzehnt für ihr Spiel bekommen, wird wohl auch in Zukunft eine Rarität bleiben. Ueda darf das, er braucht das und er will das. Dabei ist die Zielgruppe für seine Spiele treu, aber überschaubar. Für Ueda braucht man Geduld, um sich in seinen beinahe schon meditativen Spielwelten zu verlieren. Nicht jeder Sieg über einen Endgegner ist ein Erfolg, nicht jeder NPC Dienstleister der Spieler*innen. Das kann frustieren, aber wer seine Spiele zähmt, der wird mit echten Emotionen belohnt.
Markus und Max schauen sich das Schaffen Uedas, zu dem auch sein Erstling „Ico“ gehört, genauer an. Und obwohl sich der Japaner mehr oder weniger auch von anderen Medien inspirieren lässt, können sich die japanophilen Konsolenkino-Boys keine Adaption der Werke vorstellen – zumindest nicht als klassische Realverfilmung.
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„And the Winner is…“. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden in Los Angeles wie jedes Jahr die Game Awards für die besten Spiele des Jahres 2020 verliehen. Moderiert von Journalist Geoff Keighley, versteht sich die Veranstaltung selbst als das passende Gegenstück zu den Oscars der Filmbranche. Mit vielen prominenten Gästen wie Regisseur Christopher Nolan („Tenet“) oder Schauspielerin Brie Larson („Captain Marvel“) kommt die Veranstaltung dem Glanz und Glamour des Vorbilds auch jedes Jahr ein Stück näher. Für Entwickler*innen und Spiele-Publisher ist der Termin aber auch eine Gelegenheit für medienwirksame Neu-Ankündigungen von Games.
Markus und Max sprechen über den Award, die Gewinner*innen des Abends und einige Spiele-Vorstellungen, die sie besonders beeindruckt haben.
Gestartet wird der Podcast aber mit einem kurzen Rückblick auf den Disney Investor Day, der fast zeitgleich und unabhängig zur Preisverleihung stattfand und für Filmfans einiges zu bieten hatte. Über vier Stunden präsentierte der Mäusekonzern neue Filme und Serien. Pixar, Star Wars, Marvel. Kaum eine Marke wurde ausgelassen. Konsolenkino versucht den Rundumschlag.
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Zu Gast: Spieleentwickler:innen Jasmin Pfeiffer und Julian Colbus
Sie sind klein, aber streben nach Großem. Indie-Spiele verlieren sich schon seit Jahren nicht mehr im spielerischen Programmkino, sondern sind in der Mitte der Gamerschaft angekommen. Sie setzen Trends, befreien sich von technischen Limitationen und sind manchmal sogar von großen Bildschirm-Blockbustern nicht zu unterscheiden. Aber auch die scheinbar kleinen Bit-Abenteuer wollen längst nicht mehr nur liebevolle Andenken sein, die jeden ihrer Pixel mit nostalgischen Gefühlen aufladen und Zocker an vergangene Retrotage denken lassen. Sie wollen eigene Geschichten erspielen lassen und erzählerische Nischen besetzen, an die träge Großproduktionen noch gar nicht denken dürfen. So wie Lacuna vom deutschen Entwickler DigiTales Interactive. Seit 2015 arbeitet das Team an dem futuristischen 2D-Game Noir, in dem Spieler Detective Neil Conrad bei seinen Ermittlungen begleiten – und mitentscheiden, wie die Story ausgeht.
Im Gespräch mit den Studiogründern Jasmin Pfeiffer und Julian Colbus wollen Markus und Max wissen, wie Filme und Literatur die Entwicklung des Games geprägt haben, ob Indie-Spiele filmreif sein können und warum die Erzählung in Lacuna nicht nur schnödes Beiwerk ist.
Mehr zum Spiel Lacuna gibt es hier:
Webseite: https://digitales.games/
Instagram: https://www.instagram.com/digitalesinteractive/?hl=de
Facebook: https://www.facebook.com/DigiTalesInteractive/
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Boo! Halloween steht vor der Tür und auch Konsolenkino hat sich Gedanken gemacht, wie man den Schrecken des 31. Oktober thematisch passend in eine Podcastfolge gießen könnte. Herausgekommen ist ein schaurig-schöner Ritt durch den interaktiven Horror. Von kleinen Schreckgespenstern wie LITTLE NIGHTMARES und GYLT bis zu der ausgewachsenen Gruselerfahrung DEAD SPACE geben Markus und Max aka Süßes und Saures Tipps für eine gelungene Halloween-Zocksession, die sich auch vor blutigen Leinwandabenteuern nicht verstecken muss. Die haben das Medium Videospiel ohnehin schon längst auf dem Schirm. Filmversoftungen wie ALIEN: ISOLATION oder BLAIR WITCH transportieren den bösen Geist ihrer Vorlage zielgenau in Spielerhände. Ob ein Exorzismus angebracht ist oder sich beide Kunstformen gerade in diesem Genre wunderbar ergänzen, klären die Jungs in der zweiten Podcasthälfte.
Wer direkt zu den einzelen Games springen möchte:
02:50 – Little Nightmares
11:30 – Gylt
21:00 – Dead Space
32:50 – Alien: Isolation
40:50 – Blair Witch
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